Daniel-Straub-Realschule

Was heißt es Schulsanitäter zu sein?

Das heißt, dass wir gemeinsam einen Erste-Hilfe-Kurs machen, uns immer wieder treffen um „Fälle“ und Situationen zu besprechen und die Verbandssachen im Saniraum und in den Klassenzimmern in Ordnung zu halten.
Die ausgebildeten Schulsanitäter sind zu zweit an einem Tag der Woche eingeteilt. Sie werden immer dann aus dem Unterricht gerufen, wenn Verletzte versorgt oder Kranke betreut werden müssen.
Außerdem sind sie in der großen Pause auf dem Pausenhof und danach im Schulsanitätsraum für alle Schülerinnen und Schüler erreichbar.



Wer sind wir?

In diesem Schuljahr sind wir 14 Schulsanis aus den Klassen 5 - 10. Gerade werden wir in einem 12-stündigen Erste-Hilfe-Kurs ausgebildet und erweitern und üben dann unsere Erste-Hilfe-Kenntnisse ständig an Übungs-und Fortbildungstagen.

Ein besonderer Tag ist der Schulsanitätstag, der jedes Jahr an einer anderen Schule stattfindet. Geleitet wird die Schulsanitätsdienst-AG von Frau Heim und vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Göppingen unterstützt.


Wie wir helfen

An jedem Schultag sind zwei oder drei Schulsanitäter eingeteilt, die über ein Mobiltelefon im Unterricht und in der großen Pause im Sanitätsraum erreichbar sind.
Unsere Einsätze reichen von kleinen Schürf- und Schnittwunden bis hin zur Versorgung der Schülerinnen und Schüler bei Nasenbluten, Schocksymptomatik oder bei Sportunfällen.
Auch die Betreuung "Kranker", die im Sanitätsraum Ruhe finden, gehört dazu.


Schulsanitätstag 2025 in Geislingen

Am Samstag, den 22.11.25, fand der diesjährige Schulsanitätstag statt. Natürlich waren auch wir dabei. Wir, das sind 14 Schulsanis aus fast allen Klassenstufen und Frau Heim. Der Tag an der Schubart-Realschule in Geislingen war sehr informativ und spannend!

Los ging es bei der Station des Katastrophenschutzes, wo man ein medizinisches Modul in einem Rettungszelt aufbauen durfte. Den Kampf mit dem Aufklappen der Tragen haben wir gewonnen! Danach hieß es: Auf zum Wundenschminken! Unsere Platzwunden aus Wachs, Kunstblut und Farbe waren mehr oder weniger realistisch. Anschließend haben wir einen Auffrischungskurs zur Ohnmacht und Bewusstlosigkeit bekommen. Zur Hälfte des Tages gab es leckeres Essen: Maultaschen, Kartoffelsalat und Brezeln.

Nach einer kleinen Mittagspause spielten wir gegeneinander ein Quiz zur Ersten Hilfe und zu verschiedene Erkrankungen. Bei der Bergwacht Göppingen durften wir uns an einem Seil im Lichthof der Schubart-Realschule abseilen, was auch alle, die mit der Höhe kein Problem hatten, gemacht haben. Als letztes waren wir noch bei der Rettungshundestaffel, wo wir uns versteckten und die Hunde uns erfolgreich suchten. Alle freuten sich, dass auch noch Zeit war, mit den Hunden zu spielen und sie zu streicheln.

Noch ein kleiner „Insider“ zum Schluss: Auch Gummiente „Torsten“ konnte am Ende des Tages wieder glücklich mit seinem Besitzer nach Hause gehen.

Der Tag war einfach toll! Natürlich werden wir alle nächstes Jahr wieder dabei sein!

Johanna (10a) und Francesca, Sophie (10b)